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Der Winter hat uns fest im Griff. Das kräftige Hoch DIETER liegt
weiterhin mit einem Kerndruck von knapp 1060 hPa über Nordrussland
und lenkt kalte Festlandsluft nach Mitteleuropa. Zusammen mit dem
ostwärts der Azoren gelegenen Hochdruckzentrum (1040 hPa) bildet es
über Mitteleuropa eine sog. Hochruckbrücke, die lediglich durch eine
flache Ostseezyklone namens KATARZYNA gestört wird.
Wer am gestrigen Donnerstag beim Verlassen der Wohnung ziemlich bald
abgestraft wurde, weil er Mütze oder Handschuhe vergessen hatte,
hatte hoffentlich heute früh alles parat gelegt. Schließlich gingen
die Temperaturen noch tiefer in den Keller. In großen Teilen
Thüringens und Sachsens wurde diesmal die -20 Grad- Marke
unterschritten. Bad Elster war mit -23,6 Grad am kältesten.
Nun i
Schaut man sich die Tiefsttemperaturen in Europa von Donnerstagfrüh
an, kommt man schnell ins Zittern. Die Grenze zwischen dem Osten
Deutschlands und Polen ist dabei fließend. Tiefstwerte zwischen -15
und -20 Grad C.
Nach Westen hin war der Frost nicht ganz so streng, aber die Werte
waren auch hier durchweg zweistellig. -10 bis -15 Grad C wurden hier
gemeldet.
Ein Blick nach Skandinavien
Deutschlandwetter im Januar 2012:
Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland
Erste Auswertungen der Ergebnisse von 2 000 Messstationen des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in ganz Deutschland
Besonders warme Orte im Januar 2012*
1. Platz Köln-Stammheim (Nordrhein-Westfalen) 4,9°C Abweich. +2,1 Grad
2. Platz Helgoland (Schleswig-Holstein) 4,8°C Abweich. +2,3 Grad
3.
Wer am Sonntag in Brandenburg oder Sachsen bereits in der Frühe das
Haus verlassen musste, hatte sich bei -5 bis -8 Grad hoffentlich
passend angezogen, denn die Kaltluft aus Russland war bereits langsam
in die östlichen Bereiche vorgedrungen. Im Westen lagen die
Tiefstwerte nämlich noch meist zwischen +1 und -2 Grad. Die Nacht
darauf war dann überall frostig, erste Orte im Osten registri
Derzeit verläuft die sog. Innertropischen Konvergenzzone (ITC), ein
im Laufe des Jahres den Sonnenhöchstständen folgender, durch
Konvektion und vertikalen Massenabfluss verursachter,
weltumspannender Tiefdruckgürtel, auf dem afrikanischen Kontinent
etwa zwischen 10 und 20 Grad südlicher Breite. In seinem Bereich
treten, mit Schwerpunkt in der zweiten Tageshälfte, oftmals von
heftigen
Der Extremwetterkongress 2012 findet in diesem Jahr wieder
rechtzeitig vor der Tornadosaison in Amerika statt, nämlich vom 20. -
23. März in Hamburg.
Kongresse gibt es viele, aber was macht diesen so speziell?
Normalerweise sprechen auf Tagungen Fachleute zu Fachleuten und auch
die verstehen aufgrund der Spezialisierung oft nur Teile der
Vorträge.
Dies ist beim Extremwetterkongress ander